Interview mit dem Besitzer der Riegeler Eisdiele, Herrn Toni Paglialunga
Das Eiscafé La Gondola ist ein Familientreffpunkt für Groß und Klein geworden und aus Riegel nicht mehr wegzudenken. Toni hat sich bereit erklärt, ein Interview mit uns zu führen, dass wir mehr über die Eisdiele erfahren.Lena: Unsere Michaelschule und wir natürlich auch lieben das Eis von La Gondola. Wir interviewen zur Zeit interessante Leute und da sind wir auf Sie gekommen.
Dürfen wir Ihnen unsere Fragen stellen? Julia: Seit wann gibt es das Eiscafe „La Gondola“? Toni: Seit 1995. Domenic: Wie sind Sie darauf gekommen einen Eisladen aufzumachen? Toni: Das ist generationsbedingt. Mein Papa hatte einen Eiswagen, davor mein Opa und wir haben dann ein Eiscafé gemacht. Wir haben noch zwei andere im Glottertal und in Sexau. Lena: Warum haben Sie sich gerade für Riegel entschieden? Toni: Weil es ein guter Standort war. Ella: Die Eisdiele ist ein Familienbetrieb. Wieviel Mitarbeiter arbeiten bei Ihnen? Toni: Also familiär sind wir zu viert und 4 Aushilfen und 2 Festangestellte. Merve: Wie viel Eis wird ungefähr pro Jahr verkauft? Toni: 5 bis 7 Tonnen. Alessio: Wie viele Eissorten werden in Riegel angeboten? Toni: Ich habe im Schnitt 36 Eissorten da, aber wechsele, so dass ich insgesamt 50 verschiedene im Jahr machen kann. Julia: Was verkauft sich am besten von den Eissorten? Toni: Joghurt, Vanille, Schokolade und Stracciatella. Domenic: Wie wird das Eis hergestellt? Welche Zutaten werden benötigt? Toni: Also bei Milcheis haben wir Frischmilch, leider nicht mehr vom Bauer,denn diese dürfen wir nicht mehr nehmen. Wir nehmen Milch von der Molkerei von Breisgau-Milch. Dann wird die Milch gezuckert und mit Bindemittel erhitzt, keimfrei gemacht bis 100/120 ° C und dann wird sie abgekühlt bis auf + 4 ° C. Bei dieser Temperatur muss sie 24 Stunden stehen. Dann holt man sie aus dem großen Pasteurisator, den ich euch später zeige. Dann kommen Zusatzstoffe dazu, natürliche wie Schoko, Kakaopulver, beim Joghurt Naturjoghurt und Joghurtpulver, bei Straciatella Sahne usw. Bei Zabaione z. B. kommt Eierlikör dazu; bei Fruchteis ist es eigentlich nur Wasser, frische Früchte und Geschmacksverstärker, was heißt Pürree, Erbeerpürree,Melonenpürree und frische Früchte. Lena: Wie lang dauert die Produktion einer Eissorte? Toni: 12 Minuten. Ella: Wie oft wird in der Woche Eis gemacht? Toni: Im Sommer jeden Tag und im Winter 1 mal in der Woche. Merve: Wie lange ist das Eis nach der Herstellung haltbar? Toni: Weil wir das Eis ohne Eier herstellen ist es 4-5 Jahre haltbar. Da ich jedoch gelernter Eiskonditor bin werfe ich es nach 7-10 Tagen weg wenn es nicht verkauft wird. Alessio: In welchem Monat wird die Eisdiele geöffnet, in welchem geschlossen? Toni: Weil Fastnacht ziemlich früh ist machen wir Mitte/Ende Januar auf, ich denke am 22.01.08 und zu machen Ende Oktober/AnfangNovember Julia: Wie sind die Öffnungszeiten tagsüber? Toni: In den kälteren Monaten von 11.00 Uhr bis 19.30 Uhr und im Sommer von 9.30 Uhr bis 24.00 Uhr durchgehend Domenic: Was kann man außer Eis noch genießen? Toni: Kaffee und Kuchen, Tiramisu, Panacotta, Espresso, Cappuccino, Latte Macciato, Milchshakes, Spirituosen, Fruilatti (Eis mit frischem Obst),Joghurtshakes. Lena: Sind Sie mit dem Umsatz zufrieden? Toni: --Er lacht-- Ja ich beklage mich nicht. Es kommt immer auf das Wetter an. Ella: Macht Ihnen Ihre Arbeit Spaß? Toni: Ja kommt darauf an . Im Sommer ist es schon ziemlich stressig wenn ich 14 - 15 Stunden im Laden stehe dann habe ich schon mal die Schnauze voll. Julia: Vielen Dank ! Wir warten schon wieder auf die Eröffnung im neuenJahr. Am Schluss hat uns Toni noch die Eisküche gezeigt und jedem von uns ein Ü-Ei geschenkt.
Interviewer: Alessio, Domenic, Ella, Julia, Lena, Marius, Merve
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Interview mit Ergotherapeutin Frau Kraus
Nach telefonischer Absprache mit der Ergotherapeutin Frau Kraus, haben wir am Mittwoch , den 28.11.2007 ein Interview in der Praxis durchgeführt. Sie hat uns über Ihre tägliche Arbeit informiert. Fragen und Antworten Ba.: Macht Ihnen der Beruf Spaß? Frau Kraus: Ja, die Arbeit als Ergotherapeutin macht mir sehr viel Spaß, weil der Beruf sehr abwechslungsreich ist. Wir haben mit Kindern und mit Erwachsenen Menschen zu tun. Und es macht Spaß weil man ganz vielen Leuten helfen kann. Da.: Arbeiten Sie gerne mit Kindern?
Frau Kraus: Ja, ich arbeite sehr viel mit Kindern, deshalb auch gerne. Es macht mir sehr viel Spaß mit Kindergartenkindern, Schulkindern und Jugendlichen zu arbeiten. Weil man auch sieht, dass es den Kindern Spaß macht und dass man mit Ihnen an Ihrer Konzentration arbeiten kann. Dadurch haben sie mehr Freude an der Schule und im Kindergarten. A.: Wie kamen Sie auf diesen Beruf?
Frau Kraus: Ich habe eigentlich gar nicht so lange danach gesucht. Ich habe mich mal auf dem Arbeitsamt informiert, was die eigenen Fähigkeiten für ein Berufsbild erfüllen. Und dadurch bin ich zur Ergotherapie gekommen. Weil es mir auch Spaß macht künstlerisch und handarbeitlich zu arbeiten und auch in der Entwicklung und Medizin. Ba.: Wie lange arbeiten Sie schon als Ergotherapeutin?
Frau Kraus: Ich habe 2003 meine Ausbildung abgeschlossen, also arbeite ich schon seit 4 Jahren als Ergotherapeutin in dieser Praxis. Da.: Wie viele Kinder kommen am Tag in diese Praxis?
Frau Kraus: Dies ist schwer zu sagen, bei mir sind es etwa 10 bis 12 Kinder. Ich arbeite auch noch mit Haus Patienten in der Neurologie. Dies ist sehr Tagesabhängig ob es mehr Schulkinder sind. In der Praxis sind es manchmal 20 bis 30 Kinder, also ganz viele. A.: Was lernt man alles in diesem Beruf?
Frau Kraus: Oh, das ist ein ganz breites Berufsbild. Man könnte fast sagen von allen Bereichen der Medizin, der Psychologie, als auch Handwerkliche Grundfähigkeiten mit Holz und Metall. Natürlich ist die Berufskunde auch ein wichtiges Thema. Die Heilmittelrichtlinien die man alle wissen muss. Auch mit der Gesprächsführung ist es ein ganz breit gefächertes Berufsbild. Es deckt auch alle Bereiche der Medizin ab.
Ba.: Was macht man bei so einer Ergotherapie?
Frau Kraus: Also die Kinder und Erwachsenen kommen zu uns weil Sie Probleme im Alltag haben. Das kann z.B. in der Bewegung, in der Konzentration oder bei Schulaufgaben sein. Wir schauen uns die Schwierigkeiten an und machen dann die entsprechenden Übungen dazu. Das sind Turnübungen oder Konzentrationsübungen. Was auch Spaß machen sollte, damit man auch dran bleiben kann.
Da.: Was muss man alles können um hier zu arbeiten? Frau Kraus: In der Ergotherapie muss man sehr flexibel sein, z.B. mit den Arbeitszeiten. Man muss eine entsprechende Schulausbildung haben, um die Ausbildung machen zu können. Nur mit der Ausbildung als Ergotherapeutin kann man hier arbeiten. Man muss handwerklich ein bisschen geschickt sein und medizinisch auf dem Aktuellen Stand sein. Und was ganz wichtig ist, man muss mit den Leuten umgehen können. Man muss mit den Anderen gut zusammen arbeiten können damit man auch die Ziele erreicht die man sich vorgenommen hat. A.: Wie viele Stunden arbeitet man hier maximal an einem Tag?
Frau Kraus: 8 Stunden, ein ganz normaler Arbeitstag. Manchmal auch länger oder kürzer, je nachdem wie die Patienten kommen können. Ba.: Was für eine Ausbildung braucht man für diesen Beruf?
Frau Kraus: Es ist speziell die Ausbildung zur Ergotherapeutin. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Mit Abschluss des Staatsexamens, damit ist man ausgebildete Ergotherapeutin. Das sind 2 Jahre Theoretische Ausbildung in der Schule und ca ein Jahr Praktikum in allen Bereichen die man in der Ergotherapie braucht. Medizinischen, Neurologischem, Arbeitstherapeutischen und Pediatischen Bereich. Da.: Wie lange dauert so eine Ausbildung?
Frau Kraus: 3 Jahre. Aber es gibt heute auch schon Studienbereiche wo es ca 4 Jahre dauert. Aber 3 Jahre ist das Minimum was man braucht. A.: Wollten Sie schon immer Ergotherapeutin werden?
Frau Kraus: Nein, ich habe mir das erst kurz vor der Ausbildung überlegt. Ich habe auch schon einmal studiert, und zwar Biotechnologie. Das war mir zu theoretisch und unpersönlich. Deshalb bin ich mehr in die praktische Arbeit und da hat mir die Ergotherapie gut gefallen. Ba.: Arbeiten Sie nur hier, oder auch im Ausland?
Frau Kraus: Ich habe bis heute nur hier in Deutschland gearbeitet, war aber noch in einer anderen Praxis nebenbei. Aber dadurch, dass ich jetzt umgezogen bin habe ich hier in Eichstetten einen Arbeitsplatz gefunden, wo es auch sehr viel Spaß macht. Im Ausland war ich noch nicht tätig. Da.: Seit wann gibt es diese Praxis?
Frau Kraus: Da muss ich meine Chefin noch mal genau fragen. Ich glaube, die gibt es seit 2001,2002. Ich war nicht von Anfang an dabei. Ich arbeite erst seit 2,5 Jahren hier.
A.: Wozu braucht man eine Ergotherapie?
Frau Kraus: Ergotherapie ist so eine Ergänzung zwischen teilweise Psychologie, eine gesunde Mischung für alle von 0-99 Jahren um im Alltag zurecht zu kommen. Es geht darum das man Ergotherapie alltagsgetreu ausübt damit die Menschen wieder zurecht kommen (Haushaltsalltag).
Ba.: Sind Sie damit einverstanden, dass dieses Interview in die Badische Zeitung kommt? Frau Kraus: Ja, auf jeden fall, da die Ergotherapie noch nicht so bekannt ist. Hier kommen auch oft Menschen her die nicht genau wissen worum es sich hier handelt. Und deshalb ist es ganz sinnvoll das man weiß worum es geht und das es Spaß macht.
Interview mit Frau Ronai von Melissa Gumpert, Sandra Heß und Lisa-Maria Meseberg am Freitag, den 23.11.2007 bei Frau Ronai zu Hause
Melissa: Wie lange arbeiten Sie schon in der Bibliothek? Frau Ronai: Ich arbeite schon seit zehn Jahren in der Bibliothek. Lisa: Wie gefällt Ihnen die Arbeit in der Bibliothek und wie sind Sie zu dieser Arbeit gekommen? Frau Ronai: Mir gefällt die Arbeit in der Bibliothek sehr gut. Vor zehn Jahren kam ich zu dieser Arbeit, als ich im Raum der jetzigen Bibliothek Englischunterricht über die Volkshochschule gab und die vielen Bücher sah, die keiner lesen konnte. Ich fragte den damaligen Pfarrer, ob man nicht mit den Büchern eine Bücherei aufmachen könnte. Er sagte mir, wenn jemand die Arbeit macht, dann ja. Und so habe ich mich bereit erklärt dies ehrenamtlich mit Frau Schneckenburger zu übernehmen. Sandra: Was ist für Sie am interessantesten an dieser Arbeit? Frau Ronai: Am interessantesten ist es zu sehen, dass viele Leute die Bücher ausleihen und Freude und Spaß daran haben, sie zu lesen. Besonders wenn ihr Kinder kommt und viele Bücher ausleiht. Melissa: Wie viele Mitarbeiter gibt es in der Bücherei? Frau Ronai: Es gibt sieben Mitarbeiter in der Bücherei, meine Person, Frau Schneckenburger, Frau Hummel, Frau Bühler, Frau Sareiko, Frau Kern und Frau Scharmann. Lisa: Wie oft hat die Bücherei geöffnet? Frau Ronai: Die Bücherei hat jede Woche am Donnerstag für 1,5 Stunden geöffnet und an jedem zweiten Sonntag nach der Kirche, das heißt sechsmal im Monat.
Sandra: Wie viele Ausleiher hat die Bücherei? Frau Ronai: Die Bücherei hat ca. 380 aktive Ausleiher. Melissa: Wie viele Besucher kommen pro Öffnungstag und wie viele Bücher leiht jeder ca. aus? Frau Ronai: Das ist von Woche zu Woche unterschiedlich. Manchmal haben wir bis zu 100 Ausleihungen, wie z.B. gestern am Donnerstag waren es 112 Ausleihungen. Manchmal sind es aber auch nur 20 bis 30 Bücher und die Besucherzahl schwankt natürlich auch. Oft sind es 30 Leute, sonntags sind es nicht ganz so viele, da sind es dann 10 bis 15 Leute, die kommen. Lisa: Wissen Sie, wie viele Bücher es in der Bücherei gibt? Frau Ronai: Die genaue Zahl weiß ich nicht, aber es gibt so ca. 2600 Bücher.
Sandra: Werden viele CD`s und Spiele ausgeliehen? Frau Ronai: Ja, es werden recht viele CD`s, Spiele und Kassetten ausgeliehen. Wir haben so ca. 40 Spiele. Das einzige Problem mit den Spielen ist, dass die Leute vergessen die Teile wieder in die Schachteln rein zu machen. Wenn bei einem Spiel ein Teilt fehlt, ist es schwer das Spiel noch zu spielen. Deswegen ist es wichtig zu schauen, dass alles im Karton drin ist. Lisa: Kostet es etwas ein Buch auszuleihen? Frau Ronai: Nein es kostet nichts ein Buch auszuleihen. Man kann das Buch vier Wochen behalten, wenn man es natürlich vorher schon zu Ende gelesen hat, kann man es früher zurückbringen. Es kosten nur etwas, wenn man vergisst das Buch zurückzubringen, dann bezahlt man 30 Cent für ein Buch pro Woche. Melissa: Von wo beziehen Sie die Bücher? Frau Ronai: Die Bücher kaufen wir vorwiegend von einem Verein. Dort bekommen wir Bücher in guter Qualität. Auch kaufen wir Bücher vom Buchladen Vollherbst in Endingen und manchmal vom Weltbild. Lisa: Kommen viele Kinder in die Bücherei? Frau Ronai: Ja, es kommen viele Kinder. Letztes Jahr sind 118 Kinder gekommen. Sandra: Sind es mehr Kinder oder Erwachsene die Bücher ausleihen? Frau Ronai: Es hält sich in Grenzen, also ziemlich gleich viel. Ich wollte sagen, dass es momentan mehr Kinder sind. Melissa: Gibt es eine Bibel in der Bücherei? Frau Ronai: (lacht) Ja natürlich gibt es eine Bibel in der Bücherei, wir sind eine katholische Bücherei. Für Erwachsene haben wir eine Bibel und für die Kinder mindestens zwei bis drei Bibeln und auch religiöse Bücher für die Kommunion-vorbereitung und Firmvorbereitung. Es gibt auch lustige Bücher nicht nur zum Lernen, sondern einfach Geschichten zur Kommunion. Wisst ihr wo die religiösen Bücher stehen? Kinder: Ja, bei den Spielen. Frau Ronai: Genau bei den Spielen. Lisa: Kennen Sie die Bücher von Astrid Lindgren? Frau Ronai: Ja; die kenne ich. Dieses Jahr ist ein besonderes Jahr für Astrid Lindgren. Habt ihr auch schon alle Bücher von ihr gelesen? Kinder: Ja, in der Schule. Frau Ronai: Die sind der Renner dieses Jahr, also meistens ausgeliehen. Sandra: Lesen Sie selbst viele Bücher? Frau Ronai: Ja, ich versuche viele Bücher zu lesen. Wie viele im Jahr weiß ich jetzt nicht. Es sind aber recht viele, da ich Spaß am Lesen habe. Deswegen arbeite ich auch in der Bücherei. Melissa: Wie heißt Ihr Lieblingsbuch? Frau Ronai: Meine Lieblingsautorin ist Diane Gorgodine und von ihr gibt es ein Buch, das heißt Drums of Ordem und Fairy Cruss. Die sind in Englisch geschrieben, aber es gibt sie auch in Deutsch. Aber ich lese gerne in Englisch. (Frau Ronai kommt aus Amerika.) Sandra: Liebe Frau Ronai, wir möchten uns herzlich für das Interview bedanken und wünschen Ihnen weiterhin noch viel Spaß bei der Arbeit in der Bücherei. Frau Ronai: Vielen Dank und noch ein kleiner Tipp an euch: Wir haben den Lia-Leseclub. Dort wird ermittelt, welches Kind in den verschiedenen Altersgruppen am Ende des Jahres die meisten Bücher gelesen hat. Vielleicht könnt ihr alle eifrig mitmachen. Vielen Dank und Tschüß.
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