Unvergessliche Tage im Tipilager Bericht der Klasse 4b
Am Mittwoch, den 6. Mai ging es los. Wir, die 4b, fuhren nach Schuttertal. Als wir dort ankamen, gaben wir unser Gepäck den Betreuern. Diese fuhren es zum Lagerplatz. Wir mussten die 2,5 km dorthin laufen. Alle waren schon sehr aufgeregt. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Als wir ankamen bestaunten wir die riesigen Tipis. Zur Begrüßung gab es Obst, überbackene Käsewecken und total leckeren Eistee. Nachdem wir die Zelte bezogen hatten, begann das Lagerspiel. Jeder zog aus einem Säckchen einen Gegenstand. So ergaben sich vier Gruppen. Die einen entzündeten das Lagerlicht (eine Kerze, die während unseres Aufenthalts immer brannte). Eine andere Gruppe kümmerte sich um die Lagerregeln. Außerdem gab es die Grenzengruppe, die die Lagergrenzen markierte und eine Naturgruppe, die uns mit selbst gemachten Löwenzahn- und Brennnesselkeksen verwöhnte. Anschließend hatten wir etwas Zeit für uns. Die meisten spielten im Bach und bauten Staudämme. Wir mussten alle lachen, als Akin ausrutschte und pitschnass war. Zum Glück hatten wir so sonniges Wetter, dass die Kleider schnell wieder trockneten. Abends hatten wir alle großen Hunger. Wir bereiteten unser Essen selbst am Feuer zu. Am ersten Abend gab es Kartoffeln mit Quark und zum Nachtisch „Glutbananen“. Ihr wisst nicht was das ist? Man schneidet einen Schlitz in eine Banane, steckt 4 Rippchen Schokolade hinein und legt die Banane in die Glut. Die Schokolade schmilzt und das Fruchtfleisch wird ganz weich. Das war lecker! Abends sangen wir noch Lieder am Lagerfeuer. Um 22 Uhr mussten wir in unsere Zelte. Aber bis wir wirklich schliefen dauerte es noch sehr lange. Morgens waren alle noch müde, denn die Nacht war ziemlich kalt. Nach dem Frühstück begannen die Workshops. Eine Gruppe bastelte Ledertaschen, die andere ging Bogenschießen. Wir gingen sogar in den Wald und durften dort Wildschweine, Rehe, Eulen usw. abschießen. Nein, keine Angst, die Tiere waren nur aus Styropor. Die Workshops gingen den ganzen Tag und machten allen viel Spaß. Abends spielten wir noch lustige Spiel, die wir uns zum Teil sogar selbst ausgedacht hatten. Nachdem wir leckere Pizzataschen auf dem Feuer zubereitet und gegessen hatten, waren wir alle ganz schön erschöpft. Dieses Mal dauerte es nicht lange bis alle schliefen. Am nächsten Morgen war Packen angesagt. Am Ende machten wir noch eine Abschlussrunde im großen Versammlungszelt. Dann ging es leider schon wieder nach Hause. Wir freuten uns aber auch wieder auf unsere Eltern, denn wir hatten sooooo viel zu erzählen.
Klasse 4b
Tipilager Flitzebogen Wir, die Klasse 4a, verbrachten vom 4.5.-6.5. unsere Abschlussfahrt im Tipilager Flitzebogen in Schuttertal. Los ging es von einem Parkplatz in Schuttertal. Von dort liefen wir voll Vorfreude circa eine Stunde durch Wiesen und Wälder, bis wir die Tipis erblickten. Wir wurden von den Betreuern freundlich empfangen. Die Zelte wurden eingeteilt und in Gruppen die Lagerregeln erarbeitet. Eine Gruppe entfachte Feuer und zündete damit die Lagerkerze an. Diese brannte ununterbrochen und wurde erst bei unserer Abfahrt gelöscht. Dann hatten wir erst einmal Zeit zum Spielen, bevor es ein leckeres Abendessen gab, das aus Kartoffeln vom Grill und Kräuterquark bestand. Später machten wir noch eine Nachtwanderung – ohne Taschenlampe – da der Mond sehr hell schien. Müde schlüpften wir in die Zelte. Verschlafen und durchgefroren krabbelten wir am nächsten Morgen aus den Zelten. Wir wärmten uns sogleich am Lagerfeuer. An diesem Tag konnten wir uns zwischen zwei Aktionen entscheiden: Schnitzen (Messer oder Pilze) und Bogen schießen. Beides hat viel Spaß bereitet – und es wurden einige Pflaster benötigt. Das Essen wurde immer besser. Am Abend bereiteten wir selber Pizzataschen auf dem Lagerfeuer zu. Leider fing es dabei an zu regnen und wir zogen uns ins Versammlungszelt zurück. Dort lauschten wir einem spannendem indianischen Märchen, das uns ein Betreuer erzählte. Die ersten Schüler schliefen dabei schon ein. Am Mittwoch mussten wir leider schon wieder zusammenpacken, und wieder zurück wandern. Das Camp hat uns allen sehr gut gefallen. |